Projekt

Vorarlberger Bürger:innenrat „Schulen für die Kinder und Jugendlichen unserer Zeit“

Konferenztisch mit Jugendlichen (c) Suedwind.at
(c) Suedwind.at
LAND/BUNDESLAND
Österreich/Vorarlberg

Worum geht’s?

Eine Initiativgruppe, bestehend aus dem Landeselternverband Vorarlberg, dem Vorarlberger Familienverband sowie der Landesschülerinnenvertretung Vorarlberg, hat die Gelegenheit ergriffen, einen Bürger:innenrat in Vorarlberg einzuberufen. Das Ziel dieses Bürger:innenrats besteht darin, die Meinungen und Ideen der Vorarlberger:innen zur Weiterentwicklung von Schulen zu sammeln.

Durch eine Unterschriftensammlung wurde ein landesweiter Bürger:innenratsprozess angestoßen. Der Bürger:innenrat ist ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren, das auf eine lange Tradition in Vorarlberg zurückblicken kann. Bereits seit 2006 kann ein Bürger:innenrat von einer Gemeinde, einer Region, dem Vorarlberger Landtag oder der Vorarlberger Landesregierung einberufen werden. Zusätzlich gibt es seit 2013 eine Richtlinie, die besagt, dass ein Bürger:innenrat „von unten„ einberufen werden kann, indem mindestens 1000 Unterschriften von teilnahmeberechtigten Bürger:innen mit Angabe des Namens und der Anschrift gesammelt werden.


Die erforderlichen Unterschriften wurden im Zeitraum von Mitte April bis Ende Mai gesammelt. Am 26. Juni 2023 fand die Übergabe der Unterschriften an Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink und Landtagspräsident Harald Sonderegger statt. Die Ausgangsfrage für den Bürger:innenrats-Prozess lautet: „Was brauchen wir heute von der Schule? Wie können wir gemeinsam positive Veränderungen unterstützen?„


Durch eine Zufallsauswahl kommen verschiedene Menschen aus dem gesamten Land zu moderierten Gesprächen zusammen. Die Einladungen dazu wurden Anfang August verschickt. Die angemeldeten Teilnehmer:innen erhielten im Vorfeld im Rahmen eines Info-Monats Zahlen, Daten und Fakten rund um das Thema. Innerhalb eines Zeitraums von anderthalb Tagen haben sie Anfang Oktober gemeinsam Empfehlungen erarbeitet, die an die Politik übergeben wurden. Der Bürger:innenratsprozess wurde vom Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung koordiniert und stellt bereits den 15. landesweiten Bürger:innenratsprozess dar.