Praxisbeispiel

Pilotprojekt „Klimaschutz findet Stadt”

Kernteam des "Klimateams" Ferlach
Kernteam des "Klimateams" Ferlach
Praxisbeispiel_Bürgerinnenrat_Ferlach
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Projektbeschreibung

Das Pilotprojekt „Klimaschutz findet Stadt“ ist ein Klima- und Energieprojekt zur Senkung der Treibhausgasemissionen, bei dem die Bürger:innen von Ferlach aktiv eingebunden werden und gemeinsam die Zukunft Ferlachs mitgestalten. Der Bürger:innenrat stellt einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung der Stadtgemeinde Ferlach dar und wird zunächst verschiedene Energieszenarien erarbeiten, um sich dann auf eine Vision für ein „klimaneutrales Ferlach 2040“ zu einigen. Auf Basis dieser Vision wird ein konkreter Zielpfad für eine sukzessive Reduktion der Treibhausgase abgeleitet. In weiterer Folge werden gemeinsam mit Fachexperten konkrete Maßnahmen ausgearbeitet, um auf diesen Zielpfad zu gelangen.

Ziel(e)

Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Initiierung eines Transformationspfades, der Ferlach bis zum Jahr 2040 zu einer klimaneutralen Stadt macht. 

Prozessdesign und Ablauf

Es handelt sich um ein partizipatives Bürgerbeteiligungsprojekt, begleitet und organisiert durch das „Klimateam“, welches aus unterschiedlichen Vertretern der Wissenschaft, Zivilbevölkerung, Wirtschaft und Initiativen besteht. Der Bürger:innenrat besteht aus 29 Ferlacherinnen und Ferlacher – neben der Teilnahme an den Workshops, partizipiert der Bürger:innenrat in Form von kleineren Meetings bzw. Exkursionen.

Themenbereiche "Klimaschutz findet Stadt"
Themenbereiche „Klimaschutz findet Stadt”

Ergebnisse des Beteiligungsprozesses

Der erste Workshop hat bisher zur Erarbeitung von vier plausiblen und attraktiven Zukunftsbildern von einem klimaneutralen Ferlach geführt, welche vom Bürger:innenrat erarbeitet wurden. Mittels einer ebenfalls erarbeiteten Liste von Kriterien werden die vier Zukunftsbilder systematisch verglichen. In weiterer Folge wird in einem nachstehenden Workshop daraus eine gemeinsame „Vision Ferlach 2040“ abgeleitet.

Ablaufdiagramm "Klimaschutz findet Stadt"
Schritte im Pilotprojekt „Klimaschutz findet Stadt”

Warum es sinnvoll war, mit Beteiligung zu arbeiten

Durch die Beteiligung der Bürger:innen ist es nicht nur möglich unterschiedlichste Sichtweisen, Erfahrungen und Wissen einzubeziehen werden, sondern zugleich die Akzeptanz für das Projekt und einhergehenden Maßnahmen zu erhöhen.

Zudem ergeben sich durch den Einbezug verschiedenster Akteure (Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilbevölkerung, etc.) unterschiedliche Blickwinkel, die sehr förderlich für die Umsetzung des Projektes sein können.

Auftraggeber:in

Kelag – Kärntner Elektrizitäts-AG; Verband Austria Solar

Prozessbegleitung und -beratung

Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Sigrid Stagl – WU Wien



Ansprechpartner:in

Projektmitarbeiter „Klimaschutz findet Stadt“

Johannes Risch

Kelag – Kärntner Elektrizitäts-AG
Arnulfplatz 2
9020 Klagenfurt