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Neues von www.partizipation.at ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
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Melina Matzawrakos, Abteilung Nachhaltige Entwicklung und Bewusstseinsbildung im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK)
"Richtig gestaltet, eröffnen Konflikte wertvolle Chancen. Sie machen unterschiedliche Perspektiven und Bedürfnisse sichtbar und schaffen damit die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und gemeinsames Lernen."
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Liebe Leser:innen!
Der Umbau hin zu einer klimafitten und nachhaltigen Gesellschaft bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Der Ausbau erneuerbarer Energien, Renaturierungsprojekte oder Maßnahmen zum Klimaschutz – überall dort, wo Wandel stattfindet, entstehen auch Konflikte. Konflikte im Umwelt- und Klimabereich sind oft Brennpunkte, an denen sich all das verdichtet, was Menschen wichtig ist: ihre Werte, Bedürfnisse, Ängste und Hoffnungen.
Umso wichtiger ist es, Konflikte nicht als Hindernis zu begreifen, sondern ihnen proaktiv und systematisch zu begegnen. Es braucht Beteiligungsprozesse, die unterschiedliche Perspektiven ernst nehmen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Partizipation ist dabei weit mehr als ein Instrument der Information oder Akzeptanzbeschaffung. Sie ist ein zentraler Schlüssel, um tragfähige Lösungen zu entwickeln und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Richtig gestaltet, eröffnen Konflikte wertvolle Chancen. Sie machen unterschiedliche Perspektiven und Bedürfnisse sichtbar und schaffen damit die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und gemeinsames Lernen. Erst durch den offenen Austausch, Diskussionen und professionelle Vermittlung – etwa durch Mediation – können kreative und langfristig tragfähige Lösungen entstehen. Am 7. Oktober schauen wir uns dazu erfolgreiche Beispiele aus der Praxis näher an. Im nächsten Webinar der Reihe „partizipation.at im Dialog“ erhalten Sie einen kompakten Überblick zu Methoden der Konfliktmoderation und Einblick in die gute Praxis gedeihlicher Konfliktlösungen. Vorab finden Sie zu diesem Thema einige Informationen in diesem Newsletter und auf partizipation.at. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
Melina Matzawrakos P.S.: Die Website partizipation.at wird von uns laufend weiterentwickelt. Ganz aktuell hat sie eine neue Startseite bekommen – schauen Sie gerne vorbei! P.P.S.: Am Ende des Newsletters finden Sie wie immer Hinweise auf Weiterbildungen, Veranstaltungen, Ausschreibungen und Publikationen!
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Umwelt- und Klimakonflikte als Chance und ...
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Letztes Jahr haben wir - unser Auftraggeber BMLUK und das Redaktionsteam von partizipation.at - beschlossen, mit Ihnen - den Nutzer:innen der Website und Leser:innen dieses Newsletters - öfter in persönlichen Kontakt zu kommen und rasch war die Idee für eine Webinar-Reihe geboren. Mit "partizipation.at im Dialog" möchten wir aktuelle Themen mit interessanten Input-Geber:innen beleuchten und Ihre Gedanken dazu hören! Nicht zuletzt, um die Website Ihren Interessen gemäß weiterzuentwickeln. Nach einem Fokus auf Partizipation bottom up und "Demokratie in Bewegung" im Frühjahr geht's am 7. Oktober weiter mit dem Webinar "Konflikte als Chance - Erfolgreiche Beteiligung bei Klima- und Umweltvorhaben in Gemeinden". Ob Windräder, Renaturierungsmaßnahmen oder die Errichtung von Freiflächen-PV: Um Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen entbrennen auf kommunaler Ebene immer wieder (und immer öfter) Konflikte. Wir wollen im Webinar der Frage auf den Grund gehen, welche partizipativen Maßnahmen gesetzt werden können, damit aus Konflikten innovative Lösungen werden, von denen möglichst alle etwas haben. Dazu haben wir tolle Inputgeber:innen eingeladen, zur Anmeldung geht es hier.
Weil insbesondere der Ausbau von erneuerbarer Energieinfrastruktur oftmals von Reibungen begleitet ist, haben wir auch das Partizipations-Anwendungsfeld "Energie und Energiewende" aktualisiert. Finden Sie hier zum Beispiel Infos zu einem neuen Beratungsservice der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, das auch eine kostenlose Erstberatung zu Bürger:innenbeteiligung umfasst, oder eine Auflistung aktueller Möglichkeiten zur finanziellen Beteiligung an erneuerbarer Energiegewinnung. Und lesen Sie sich ein in die kompakten Empfehlungen des Ökobüros zur guten Beteiligung und Planung am Beispiel Windkraft, die wir neben anderen Publikationen auf dieser Seite als Download zur Verfügung stellen.
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... neue Aufgabe für die (Umwelt-)Mediation
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(c) Pixabay, Gerd Altmann
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Beim diesjährigen "Austrian Forum for Peace" im Burgenland fand ein Workshop zu "Umwelt- und Klimakonflikten im Wandel - neue Herausforderungen für Mediation & Partizipation" statt. Die Teilnehmer:innen bearbeiteten zwei Tage lang fiktive Fallbeispiele zu den Konfliktfeldern Windkraft, Renaturierung und Umgang mit Wölfen. Die Diskussionen, welche Methoden jeweils am besten anzuwenden wären, waren lebhaft. Welche Formate sind für eine zunehmend emotionalisierte, "affektiv organisierte" Gesellschaft noch geeignet? Auf besonderes Interesse stieß z. B. die altbewährte Methode der Zukunftswerkstatt, weil mit ihrer Hilfe bestehende Konflikte durch den Entwurf eines gemeinsamen, verbindenden Zukunftsbildes gleichsam "überbrückt" werden können. Auch die neuere Methode "Sprechen & Zuhören" wurde mit Interesse besprochen, weil ihr ein großes de-eskalierendes Potenzial innewohnt. Worin sich alle Teilnehmer:innen einig waren: Für die Analyse von Konflikten und eine gute allparteiliche Moderationshaltung braucht es unbedingt den Werkzeugkoffer der Mediation, was das Redaktionsteam von partizipation.at zum Anlass genommen hat, die Methodenbeschreibung zur Umweltmediation zu aktualisieren. Weiters grundlegend für die erfolgreiche Mediation und Moderation von Konflikten ist die Methode der Gewaltfreien Kommunikation, zu der das Austrian Centre for Peace (ACP) im Herbst eine Weiterbildung anbietet, auf die wir hier gerne hinweisen. Wenn Sie selbst in diesem Handlungsfeld tätig sind, bitten wir Sie im Namen des ACP um die Teilnahme an einer kurzen Umfrage, die helfen soll, aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen bei Umwelt- und Klimakonflikten sichtbar zu machen! Was viele Teilnehmer:innen des Workshops beim Friedensforum am Ende mitnahmen, war die Einsicht, dass Konflikte voller Energie stecken, die in guter Weise freigesetzt und fruchtbar werden möchte. Also nichts wie ran an sie, unterstützt von den Methodenbeschreibungen auf partizipation.at!
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Aktuelles aus der Partizipationswelt
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(c) 7pro, Land Vorarlberg
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Von 22. bis 24. September 2026 findet in Feldkirch (Vorarlberg) ein dreitägiges Art of Hosting & Harvesting"-Training statt. Thema: Wir-Mut und Zukunftslust. Das Training will Raum schaffen für echte Gespräche, gemeinsames Denken und konkretes Handeln. Mehr Infos und Anmeldemöglichkeit gibt's hier.
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Bis 7. September 2026 können Projekte für den Österreichischen Inklusionspreis eingereicht werden. Ausgezeichnet werden Projekte, die sich für die Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Eingereicht werden kann in verschiedenen Kategorien wie Bildung, Arbeit und Wirtschaft, Medien und Kommunikation, Gesundheit sowie Freizeit und Kultur, Technologie und Digitalisierung.
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Bis 14. September 2026 ist die Einreichung für den mit ingesamt 5.000 Euro dotierten Transformationspreis "Gerechtigkeit in der Anpassung an die Klimakrise" von ÖGB-Klimabüro und Arbeiterkammer Wien offen. Gesucht werden u.a. Projekte, die vorbildlich Partizipation und Mitbestimmung von Beschäftigten in Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsprozessen verwirklichen.
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Die bundesweite Arbeitsgruppe "Zukunft lokal gestalten" der Initiative "Nachhaltiges Österreich" hat sich als Jahres-Schwerpunkt "Caring Communities - soziale Netzwerke und sorgende Gemeinschaften" vorgenommen. Wer über aktuelle Projekte zur Bildung neuer Sorgekulturen informiert werden möchte, bleibt mit der Newsletter-Anmeldung zur AGENDA.Info immer auf dem neuesten Stand!
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Sie engagieren sich rund um die Sustainable Development Goals und setzen Veranstaltungen um, die zur Agenda 2030 beitragen? Dann werden Sie Teil der European Sustainable Development Week von 18. September bis 08. Oktober 2026 und machen Sie Ihre Aktivitäten europaweit sichtbar! Registrieren Sie hier ihre Veranstaltung: Event Registration
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Die 4. Ausgabe von "Beteiligen! Das Magazin zur politischen Teilhabe" des deutschen Fachverbands Bürgerbeteiligung beschäftigt sich mit dem heißen Thema "Beteiligung im digitalen Raum". Wie insbesondere KI hier zum Einsatz kommen kann, will gut und vorsichtig überlegt werden. Herausgeber Jörg Sommer gibt einleitend mit, Digitalisierungsprozesse jedenfalls nicht als "utopische Heilsbringer" anzusehen.
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Und am Ende noch mal zurück zum Beginn: Das Austrian Centre for Peace (ACP) bietet immer wieder Trainings und Fortbildungen zu Mediation an und hat zudem eine eigene Abteilung "Climate & Peace" aufgebaut. Unter dem Motto "Environmental Peacebuilding" beleuchtet das ACP die Zusammenhänge zwischen Umwelt, Klima, Frieden und Sicherheit und erstellt regelmäßig Briefing-Papiere. Leseempfehlung: "Konfliktfall Renaturierung? Umgang mit kommunalen Konflikten im Zusammenhang mit Renaturierungsmaßnahmen".
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Dieser Newsletter erscheint jeweils zweimonatlich. Lassen Sie uns wissen, an welchen Beteiligungsprojekten Sie selbst arbeiten oder welche gelungenen Praxisbeispiele Sie kennen. Wir nehmen interessante Beispiele und Hinweise gerne in die Website auf!
Kontakt: kontakt@partizipation.at
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PS: Wir freuen uns auch über Weiterleitung dieses Newsletters an Partizipations-interessierte Menschen in Ihrem Umfeld :)
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