
Bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Paris 2015 einigten sich 197 Staaten, darunter auch Österreich, auf ein globales Klimaschutzabkommen. Als gemeinsames Ziel wurde die sogenannte „Klimaneutralität ab 2050“, also das Erreichen des Gleichgewichts zwischen Treibhausgasemissionen und deren Abbau bestimmt. Die einzelnen Staaten legen ihren Pfad zur Erreichung der Ziele selbst fest, sie können und sollen sich dabei auch ehrgeizigere Ziele stecken.
Die österreichischen Regierungsprogramme sehen seit 2020 vor, dass Österreich bereits 2040 klimaneutral sein soll. Wesentlicher Baustein dabei ist die Energiewende: Bis 2030 sollen 100 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien stammen, also aus Sonnenenergie, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse. Um das Ziel zu erreichen, müssen vor allem Photovoltaik- und Windkraftanlagen ausgebaut werden – unter Sicherstellung von Natur- und Umweltschutz.
Bürger:innen, NGOs, Interessenvertretungen, die gesamte Öffentlichkeit beteiligen sich in diesem Anwendungsfeld in sehr vielfältiger Weise – in Bürger:inneninitiativen, bei Gemeindeversammlungen, in Energiegemeinschaften oder auch im Rahmen finanzieller Beteiligungsmodelle. Hier ein kurzer Überblick:
Weitere Downloads
Links
- Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz Österreich
- Elektrizitätswirtschaftsgesetz
- Europäische Kommission: Renewable Energy Directive
- Ökobüro: Publikationen zum Thema Umweltverfahren
- Österreichische Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften
- Energiegemeinschaften in Österreich im Überblick
- Bürgerwindpark Munderfing
- eNu Niederösterreich: Windkraftprojekte erfolgreich umsetzen
- KEM Thayaland – Windkraft bewegt
- Paris-Vorderwald
- Der Klimacent-Gemeindefonds in Göfis




